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Eduard Blumstein und Christoph Fleischer sind die Köpfe hinter dem Begebnis-Podcast. Verschiedene Filme, Bücher, Videospiele und Musik werden im Kontext von philosophischen Spekulationen besprochen. Jedoch nicht auf die theoretisch-trockene Art und Weise wie man es aus dem Universitätshörsaal erwarten würde, sondern stets mit Hinblick auf die praktische Relevanz der jeweiligen Konzepte. Auf diese Weise versuchen die Hosts einen unterhaltsamen Beitrag zur Verbreitung von interessanten Ideen zu leisten, und zeigen wo diese überall in der Welt Anwendung finden. Das Ziel ist dabei zu beweisen, dass auch ohne überwältigende Vereinfachungen auf den ersten Blick komplizierte Sachverhalte einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden können, weil es für voll genommen wird.

Der Begebnis-Podcast wird bei Apple, Spotify, Stitcher und Youtube gelistet.

Archivierte Episoden:

#1: Joker, Komödie oder Tragödie?

Todd Phillips Joker ist ein facettenreicher Film, der es schaffte Menschen gleichermaßen zu schockieren und zu faszinieren. Dem teilweise kontrovers rezipierten Film versuchen wir in einem Gespräch sein Wesentliches zu entlocken. Wer ist eigentlich der Joker, und warum resoniert der Film im momentanen kulturellen Umfeld so sehr?

Im Gespräch zwischen Eduard Blumstein und Christoph Fleischer wird auf dem Weg zur Interpretation der Figur des Jokers als der Jung’sche Archetyp des Narren ein Vergleich zur Literatur Dostojewskis und den anthropologischen Spekulationen Freuds gezogen.

#2: Joker, Komödie oder Tragödie?

In der zweiten Ausgabe des Begebnis-Podcasts geht es um den 1995 erschienenen originalen Anime-Film “Ghost in the Shell”. Trotz baldigem 25-jährigem Jubiläum hat der Film wenig an Aktualität verloren. Er inspirierte Filme aus dem Cyberpunk-Genre, wie Matrix oder Westwood, und trug maßgeblich zur ästhetischen Entwicklung des Genres bei. Viele Zuschauer waren von den philosophischen Betrachtungen um die Themen Identität und Evolution fasziniert, was uns den Anlass gibt, den Film genauer unter die Lupe zu nehmen.

Das Hauptthema des Films ist der Konflikt von Mensch und Maschine. Im Gegensatz zu anderen Filmen mit ähnlicher Thematik, wie Terminator oder Matrix, gibt Ghost in the Shell einen positiven Ausblick. Der Auftakt des legendären Soundtracks, ein japanisches Hochzeitslied, gesungen von einem Frauenchor, weist auf die Möglichkeit einer abstrakten Form der Liebe hin, deren Ankunft von zahlreichen mythologischen Metaphern und Anspielungen begleitet wird. Ghost in the Shell, ein Universum im Jahr 2029, in dem gilt: People love machines. 

Archivierte Audio-Artikel

Einige unserer Artikel stehen auch als Audio-Versionen zur Verfügung. So kann man sich aussuchen, ob man lieber selber lesen, oder einfach nur zuhören möchte. Alle Audio-Artikel finden sie ebenfalls als eigenständigen Podcast bei Apple, Spotify, Stitcher und Youtube.

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